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Zusammenfassendes aus Workshops

Trotz der üblichen Vielzahl parallel laufender Workshops waren wohl alle Beteiligten mit der Resonanz zufrieden, was natürlich auch auf die bisher höchste Gesamt-Teilnehmerzahl von fast 500 zurückzuführen war. Allgemein bemerkenswert war diesmal sicherlich, der große Anteil an diskussionsbetonten Workshops ohne vorangestelltes Hauptreferat, sondern eher kurzen Einleitungsbeiträgen der Referent*Innen. Dieses wurde auch den Themen gerecht, die vorneweg auf eine breite Diskussion angelegt waren und auch mit dem konkreten Ziel spezifischer Vernetzungen.
Im Workshop "Wie bringen wir Frieden und Umwelt zusammen?" fand unter fast 50 Teilnehmern vor allem ein reger Austausch darüber statt, wie sich die Zusammenarbeit mit Fridays for Future entwickeln kann. Vor Ort sind diese Gruppen sehr unterschiedlich dominiert, in der Bandbreite von antikapitalistisch mit "System change - not climate change" bis zu kapitalismuskonformen Vorstellungen, die auf "grüne" Technologien gegen den Klimawandel ausgerichtet sind.
Genannt wurden nicht nur vorhandene Ansätze der Zusammenarbeit, sondern auch notwendige Umgangsformen. Generell ist bei Fridays for Future ein Bedürfnis nach wissenschaftlicher Expertise vorhanden. Die "alte" Friedensbewegung ist hier gefragt, ihr Wissen und Erfahrungen einzubringen, wenn entsprechende Anfragen gestellt werden. Aktionsformen und die Art der Kommunikation müssen jedoch den jungen Menschen selbst überlassen bleiben.
Hilfreich sollte dazu für "alte" Friedensbewegte der Blick auf die eigene Geschichte sein. 1968 war das Jahr, wo sich eine junge Generation gegen die Bevormundung durch die ältere Generation stellte. Am Ende des Workshop wurde der Wunsch vorgetragen, den hier erfolgten Austausch Mitte des nächsten Jahres fortzusetzen, wenn die dann vorliegenden Aktions-Erfahrungen mit den Ostermärschen und Gegenaktionen zu Defender 2020 berücksichtigt werden können.
Um die junge Generation ging es auch in einem Workshop darüber, wie die mediale Präsenz der Friedensbewegung verbessert werden kann. Prof. Dr. Sabine Schiffer wies darauf hin, dass die effiziente Handhabung sozialer Medien nur bei konsequenter Nutzung der dort vorhandenen Spielregeln bezüglich Quantität und Qualität von Einträgen möglich ist. Dieses kann nicht von Friedensbewegten nebenbei geleistet werden, sondern sollte direkt von Älteren an die Enkelgeneration delegiert werden. Nachdem es vor vier Jahren bereits schon mal an selbiger Stelle einen Anlauf gegeben hat, sich für eine professionelle und effiziente Mediennutzung auszutauschen, gab es am ende konkrete Absprachen für einen bundesweite Medien-AG in der Friedensbewegung.
Überfällig auf dem Friedensratschlag war auch ein gut besuchter Workshop über Frauen in der Friedensbewegung, der vorher mit einem eigenen Flyer gezielt beworben wurde (hier als PDF abrufbar). Von Marino Küpker wurde diese immer noch unterbelichtete Thematik zur Diskussion gestellt.
Auch hier stand am Ende die Vernetzung mit konkreten Absprachen für weitere Treffen dieser Art.

 

 

 

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Das Buch zum Friedensratschlag 2018

 

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